Publikationen

Unsere ständig aktualisierte Publikationsliste bietet interessante und neue Einblicke in Technologien und Behandlungen im Zusammenhang mit innovativer Zahnmedizin. Lesen Sie hier weiterführende Informationen!

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Herstellung von Zahnstrukturen mittels 3D-Druck

Verfahren zur digitalen Herstellung von Zahnersatz mittels 3D-Druck

BDJ volume 221, pages 555–560 (04 November 2016)

J. Schweiger, F. Beuer, M. Stimmelmayr, D. Edelhoff, P. Magne & J. F. Güth

Histo-anatomischer 3D-Druck von Zahnstrukturen

Ansätze digitaler Gestaltung von Zahnrestaurationen und Zahnersatz mittels 3D-Druck

Diese Publikation beinhaltet eine allgemeine Beschreibung des Arbeitsablaufs bei der Erstellung von Zahnersatz mittels 3D-Druck mit natürlicher Erscheinung und Biomechanik. Durch 3D-Erfassung von Außen- und Innenzahnstrukturen kann die additive Fertigungstechnik ein genaues Abbild des natürlichen Zahnes reproduzieren.

Die Erstellung von Zahnrestaurationen mit natürlicher Optik und Biomechanik stellt eine große Herausforderung für das Restaurationsteam dar. Der Herstellungsprozess von hochästhetischen Restaurationen aus zahnfarbenen Restaurationsmaterialien wird derzeit von manuellen Herstellungsverfahren dominiert und das Ergebnis ist stark vom Wissen und Können des ausführenden Zahntechnikers abhängig. Mehrschichtige Restaurationen zeigen signifikante ästhetische Vorteile gegenüber monolithischen, sind jedoch mit digitalen Technologien schwer herzustellen.

Dieser Artikel beschreibt die Möglichkeiten und Technologien, die für den sogenannten ‚4D-Druck‘ zur Verfügung stehen. Er stellt den digitalen Herstellungsprozess von mehrschichtigen Frontzähnen mittels 3D-Mehrfachdruck vor, wobei das Beispiel der Herstellung von Repliken extrahierter intakter natürlicher Zähne herangezogen wird.

Lernen Sie mehr über die Anwendung 3D-basierter digitaler Herstellungsverfahren in unseren Tutorials und schauen Sie sich die detailliert dokumentierte Anwendung der Techniken in unseren Stories an!

Sofortimplantate mit Sockelschild-technik

Sofortimplantate – Behandlung mit der Socket-Shield-Technik

2017 Apr;29(2):93-101. doi: 10.1111/jerd.12291. Epub 2017 Feb 12.

Klinische Vorteile des Sofortimplantats – Die Socket-Shield-Technik.

Die Resorption der Extraktionsalveole gilt als ein großes Problem, das die implantologischen Rehabilitationsmöglichkeiten einschränken und das ästhetische Ergebnis beeinträchtigen kann. Chirurgische Techniken zur Reduzierung der Remodellierung sind nur begrenzt vorhersagbar und erfordern in der Regel mehrere chirurgische Eingriffe und Transplantationen. Dies erhöht nicht nur die Behandlungskosten, sondern stellt in erster Linie eine physische und psychische Belastung für den Patienten dar. In diesem klinischen Fallbericht wird der Ersatz des oberen linken Eckzahns unter Verwendung der Socket-Shield-Technik mit einer CAD/CAM-Operationsschablone vorgestellt, was zu einem vorhersagbaren, hohen ästhetischen und funktionellen Ergebnis führt.
Erfahren Sie mehr zu innovativen Behandlungsmethoden bei Sofortimplantaten in unseren Tutorials oder schauen Sie in unsere detailliert dokumentierten Stories um Behandlungsschritte Step-by-Step nachzuverfolgen.
digital hergestellte Dentinkerne

Digital hergestellte Dentinkerne für mehrschichtige Zahnrestaurationen

Quintessence of dental technology 38(2015):207-220 · January 2015

Automatisierte Herstellung von mehrschichtigen Frontzahnrestaurationen mit digital hergestellten Dentinkernen

Josef Schweiger, Daniel Edelhoff, Michael Stimmelmayr, Jan-Frederik Güth, Florian Beuer

Bei der Herstellung von digitalem Zahnersatz ist es nun möglich, die Geometrie von Dentinstrukturen zu kopieren und zu spiegeln. Als Ergebnis wird der Datensatz benutzt, um aus zahnfarbenen Rohlingen monolithische Dentinkern-Strukturen zu fräsen.

Erfahren Sie mehr über Dentinkerne, CAD/CAM gesteuerte Produktionsverfahren und die Planung von Behandlungskonzepten in unseren Tutorials und den dazugehörigen, detailliert dokumentierten Stories

Einsatz von Keramik Veneers bei pathologischem Zahnverschleiß

Patientenorientierte Behandlung bei pathologischem Zahnverschleiß

2018;13(4):476-492.

Ein patientenkalibriertes individuelles Wax-up als wesentliches Instrument zur Planung und Erstellung eines patientenorientierten Behandlungskonzeptes bei pathologischem Abrasionsgebissen.

Saeidi Pour R, Engler MLPD, Edelhoff D, Prandtner O, Frei S, Liebermann A.

Die Abnutzung von Zähnen ist im Allgemeinen ein physiologischer Prozess. Es kann aber auch ein pathologischer Zustand sein, der mit Abrieb- und Erosionsprozessen einhergeht. Die Menge des Zahnverlustes ist atypisch und verursacht oft funktionelle Probleme, Symptome von Unwohlsein/Schmerzen. Starker Zahnverschleiß erfordert häufig eine restaurative Behandlung, verbunden mit einer Zunahme der vertikalen Dimension der Okklusion. Das Mock-up zur Bestimmung der neuen Okklusionsebene und der vertikalen Dimension der Okklusion ist ein grundlegendes Instrument, wenn man die Backward-Planung bei der Durchführung einer komplexen Rehabilitation berücksichtigt.

Wir bemühen uns, unsere Artikel lebendig zu machen! Wie schaffen wir das? Der Patient ist die Inspiration für die Restauration. Deshalb haben wir begonnen, Videos über Patientengeschichten in Verbindung mit Tutorials zu erstellen.

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Zahnrestauration mit Keramik-Veneers

Frontzahnrestaurationen: Was leisten Keramik-Veneers?

2018;49(2):89-101. doi: 10.3290/j.qi.a39509.

Frontzahnrestaurationen: Die Leistungsfähigkeit von Keramik-Veneers.

Die Einführung der Adhäsivtechnik in Kombination mit zahnfarbenen Restaurationsmaterialien zählt zu den größten Errungenschaften der restaurativen Zahnheilkunde.

Dazu haben adhäsiv befestigte Veneers auf der Basis verschiedener silikatkeramischer Materialien ganz wesentlich beigetragen. Keramische Veneers, denen über lange Zeit der Nimbus einer rein ästhetischen Versorgung anhaftete, erfahren noch heute eine stetige Indikationserweiterung. Sie haben sich zu einer ernsthaften Behandlungsalternative zu klassischen, weitaus invasiveren Restaurationsformen entwickelt. Heute werden sie neben zahlreichen anderen Anwendungsbereichen zur Rekonstruktion der Biomechanik von Zähnen eingesetzt. Ebenso zur Einstellung einer angemessenen Funktion bis hin zur Maskierung stark verfärbter endodontisch behandelter Zähne.

Der Beitrag beschreibt anhand klinischer Beispiele die Prinzipien der modernen Veneertechnik unter besonderer Berücksichtigung der Zusammenarbeit mit dem Zahntechniker bei der Analyse, der Definition des Behandlungsziels, der Farbbestimmung, der Entscheidung zugunsten einer passenden Keramik, der Präparationsgestaltung und der Festlegung des Befestigungsmaterials für die adhäsive Eingliederung. Außerdem wird auf der Basis der vorhandenen wissenschaftlichen Literatur das Langzeitverhalten keramischer Veneers bewertet.

Analyse und Festlegung des Restaurationsziels

Die Analyse der Funktion, der Ästhetik und der Bio­mechanik sowie die Festlegung des Restaurationsziels setzen eine sehr enge Kommunikation mit dem Zahn­techniker voraus. Folgende Unterlagen sollten für die labortechnische Analyse zur Herstellung des diagnosti­schen Wax­ups zur Verfügung stehen:

  • Porträtaufnah­men frontal und lateral mit und ohne Gesichtsbogen
  • Aufnahmen mit leicht geöffnetem Mund und entspann­ter Oberlippe sowie Videoaufnahmen (Smartphone reicht aus)
  • Aufnahmen bei denen der Patient frei erzählt und ein­ mal beispielsweise von „50“ bis „55“ zählt
  • intraorale Fotos beider Kiefer (Fotostatus),

Diese Aufnahmen unterstützen die Bestimmung der Länge und der Inklination der Scheidekanten der mittleren Oberkieferinzisivi. Dies ist der zentrale Ausgangspunkt jeder Frontzahn­ oder komplexeren Rehabilitation. Weiter­ werden Abformungen beider Kiefer mit der Darstellung des Vestibulums einschließlich der Jugae alveolaria und eine Kieferrelationsbestimmung benötigt.

Erfahren Sie mehr zur Leistung und Anwendung von Keramik-Veneers in unseren Tutorials und den dazugehörigen, detailliert dokumentierten Stories!

interdisziplinäre Full-Mouth-Rehabilitation

Interdisziplinäre Full-Mouth-Rehabilitation zur Neudefinition der orofazialen Harmonie

2019 May;31(3):179-189. doi: 10.1111/jerd.12455. Epub 2019 Jan 4.

Interdisziplinäre Full-Mouth-Rehabilitation zur Neudefinition von Ästhetik, Funktion und orofazialen Harmonie

Lippen- und Gaumenspalten sind die häufigsten angeborenen kraniofazialen Anomalien. Betroffene Patienten benötigen in ihrer Kindheit und Jugend oft mehrere kranio-maxillofaziale Operationen, um Funktion und Ästhetik wiederherzustellen. Das Management dieser komplexen Patienten stellt eine große interdisziplinäre Herausforderung dar. Je nach Form und Schwere der Anomalie sowie den ästhetischen Ansprüchen der Patienten kann der erforderliche prothetische Behandlungsplan sehr unterschiedlich ausfallen. Er kann von der einfachen restaurativen Therapie bis hin zur komplexen interdisziplinären Full-Mouth-Rehabilitation reichen.

Erfahren Sie mehr über innovative Behandlungskonzepte und deren detailliert dokumentierte Anwendung in unseren Stories und Tutorials

Keramik-Veneers

Optionen zur Minderung von Komplikationen bei Keramikkronen

Optionen zur Minderung der Komplikationen bei Keramikkronen

Saeidi Pour R, Edelhoff D, Rafael CF, Prandtner O, Frei S, Maziero Volpato CA, Liebermann A.

2017 Jul/Aug;37(4):561-569. doi: 10.11607/prd.3043.

Die Abplatzungen von Keramikverblendungen bei manuell geschichteten Keramikkronen werden vielfach thematisiert und ist die häufigste Komplikation bei allen keramischen Restaurationen mit Zirkonoxid-Gerüsten.

Bei größeren Absplitterungen kann ein Ersatz der betroffenen Restauration erforderlich sein.

Komplikationen nach dem Einsetzen von implantatgetragenem festsitzenden Zahnersatz treten im Laufe der Zeit durch Ermüdung und Belastung auf.

Hochfeste Keramik bietet neue Möglichkeiten, um als Verblendmaterial in einer Sintertechnik mit Zirkonoxid-Gerüsten zu dienen.

Abschließend wurde hier in drei Fallpräsentationen die Verwendung von Lithiumdisilikatkeramik auf Zirkonoxidgerüsten beschrieben.

 

Erfahren Sie mehr über innovative Anwendungen von Keramik-Veneers in unseren Tutorials und lernen Sie die schrittweise Planung und Behandlung keramik-basierter Restaurationskonzepte in unseren Stories

Einzelzahnersatz mit dem Replicat-Tooth-System

Innovativer Einzelzahnersatz mit dem Replicate-Tooth Hybridimplantat

Innovativer Einzelzahnersatz mit einem individuellen wurzelanalogen Hybrid-Zahnimplantat in der ästhetischen Zone: Ein Fallbericht.

2017 May/Jun;32(3):e153-e160. doi: 10.11607/jomi.5562.

Saeidi Pour R, Randelzhofer P, Edelhoff D, Prandtner O, Rafael CF, Liebermann A.

Innovativer Einzelzahnersatz erfordert kreative Ansätze, hochmoderne Technik und menschliche Fantasie zu vereinen, um patientenorientiert und trotzdem funktional effiziente Leistungen zu erbringen.

Diese Publikation beinhaltet einen originellen Ansatz für Einzelzahnersatz mit einem individuell angefertigten wurzelanalogen Hybrid-Dentalimplantat. Es vermeidet den Mikrospalt und die Mikrobewegungen zwischen Implantat und Abutment. Das Verfahren erfordert die Erfassung der genauen Wurzelgeometrie durch kombinierte CAD/CAM- , dreidimensionale 3D-Visualisierung und digitale Volumentomographie des Zahnes.

Erfahren Sie mehr über moderne Behandlungskonzepte und deren Anwendung in unseren Tutorials und Stories!

Replident München Website >

Zahnfleischrezession mit anschließender Behandlung durch Weichgeweberegeneration

Multidisziplinäre Full-Mouth-Rehabilitation mit Weichgeweberegeneration in der ästhetischen Zone

Liebermann A1, Frei S2, Pinheiro Dias Engler ML1, Zuhr O3, Prandtner O2, Edelhoff D1, Saeidi Pour R1.
2018 Jan;30(1):22-29. doi: 10.1111/jerd.12336. Epub 2017 Sep 19.

Multidisziplinäre Full-Mouth-Rehabilitation mit Weichgeweberegeneration in der ästhetischen Zone.

Die ganzheitliche orale Rehabilitation erfordert häufig einen multidisziplinären Ansatz in der restaurativen Zahnheilkunde, Prothetik und Parodontologie, um hohe ästhetische und funktionelle Ansprüche zu erfüllen.

Vorhandene Zahnfleischrezession kann dabei mit vielen verschiedenen Faktoren zusammenhängen:

  • Wie z.B. falsche Putztechnik
  • Rauchen
  • Trauma
  • Anhaltende Entzündung des Zahnhalteapparates
  • Ungenügende marginale Passung der Restaurationen
  • Funktionelle Probleme
  • Stoffwechsel Erkrankungen

Da Gingivarezessionen große ästhetische und biologische Probleme verursachen können, ist die Erzielung einer Stabilität des Gewebes um prothetische Restaurationen von wesentlicher Bedeutung. Änderungen der okklusalen vertikalen Dimension erfordern eine ausreichende Erfahrung des gesamten Behandlungsteams. Bei Patienten mit funktionellen Problemen und kraniomandibulärer Dysfunktion sollte eine neu definierte okklusale Position angemessen getestet und eventuell angepasst werden.

Unsere Patientin war unzufrieden mit der Erscheinung ihrer Frontzahnrestaurationen und klagte zudem über funktionelle Probleme. Diese Publikation gibt einen dokumentierten Überblick über die Planung und Durchführung eines multidisziplinären Behandlungskonzepts.

Klinische Überlegungen: Dieser Fallbericht stellt eine vollständige prothetische Rehabilitation in Kombination mit einem parodontalchirurgischen Ansatz für einen Patienten mit Gingivarezessionen und funktionellen/ästhetischen Problemen vor. Die okklusale Vertikaldimension wurde durch langfristige Provisorien als Kommunikationsmittel zwischen allen beteiligten Parteien sorgfältig definiert.

Als essenzieller Teil der Behandlung sticht die Weichgeweberegeneration mittels Bindegewebstransplantaten heraus. Erst nach erfolgreicher paradontaler Einheilung konnten Vollkeramikkronen als definitve Rehabilitation eingesetzt werden.

Erfahren Sie mehr über multidisziplinäre Behandlungskonzepte und deren Anwendung in unseren Tutorials und Stories!

anklyosierten Zahnes

Minimalinvasive Behandlung eines ankylosierten Zahnes

Minimal-invasive Behandlung eines ankylosierten Zahnes mittels keramischen Verblendschalen: Ein klinischer Bericht

2018 Jan/Feb;38(1):121-126. doi: 10.11607/prd.2874.

Liebermann A, Edelhoff D, Prandtner O, Saeidi Pour R.

Die Therapie traumatisch ankylosierter Frontzähne mit zusätzlicher Wurzelresorption stellt das Restaurationsteam vor eine große Herausforderung. Das erfordert eine intensive Planung und Kommunikation zwischen Patient, Zahnarzt, Kieferorthopäde, Parodontologe und Zahntechniker. Das insuffiziente vertikale Wachstum eines Zahnes macht eine zahnärztliche Interventionen häufig unverzichtbar.

Trotz aller Risikofaktoren, einschließlich der endodontischen Behandlung, der 3 mm Intrusionsstellung und der leichten Wurzelresorption, entschieden sich die Patient und das Restaurationsteam, die Situation des ankylosierten Zahnes mit Keramik Veneers zu therapieren.

Das Behandlungsziel war ein ästhetisches, funktionelles, zeitsparendes, nicht chirurgisches Verfahren für den Patienten. Dennoch war eine intensive präprothetische Planung mit einem digitalen Ansatz für das Breiten-Längen-Verhältnis und die Rot-Weiß-Ästhetik notwendig.

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CAD/CAM Wurzelanaloge Sofortimplantate

Wurzelanaloge Implantate und ihre historische Entwicklung: ein Überblick über veröffentlichte Publikationen

R. Saeidi Pour, C. Freitas Rafael, M.L.P.D. Engler, D. Edelhoff, G. Klaus, O. Prandtner, M. Berthold, A. Liebermann,
DOI: https://doi.org/10.1016/j.bjoms.2019.01.021
Wurzelanaloge Implantate sind eine optimale Möglichkeit, fehlende Zähne zu ersetzen.

Der Zweck dieses Artikels ist es, einen Überblick über die historische Entwicklung von wurzelanalogen Implantaten von ihren Anfängen bis heute zu geben.

Nach der Extraktion eines Zahnes ist eine Neumodellierung der Extraktionsalveole unvermeidlich. Dadurch kann die Indikation eines Implantats eingeschränkt werden. Die kontinuierliche Resorption kann innerhalb von sechs Monaten bis zu 63% bei horizontalem und 11%-22% bei vertikalem Alveolarknochen erreichen. Veränderungen der Dimensionen der Alveole an der bukkalen Wand hängen mit der Resorption des Bündelknochens zusammen, einer zahnabhängigen Struktur, die nach der Extraktion nur wenige oder keine Gefäße für ihre Blutversorgung aufweist.

Die sofortige Verwendung von Implantaten könnte diese Veränderungen des Kieferkamms durch eine Verringerung der Resorptionsgeschwindigkeit der Alveole unter Kontrolle bringen.

Normalerweise muss der Operateur bei diesem Ansatz einige chirurgische Herausforderungen bewältigen, darunter: Schwierigkeiten bei der Erzielung von Primärstabilität und der Kontrolle der dreidimensionalen Position des Implantats; Diskrepanzen zwischen den Größen des Implantats und der Alveole; schlechte Knochenqualität, die häufig in der Extraktionsalveole vorhanden ist; und die Notwendigkeit, die Alveole mit Implantatbohrer vorzubereiten, die den Knochen überhitzen können.

Diese Herausforderungen hängen mit den Eigenschaften herkömmlicher Implantate zusammen, hauptsächlich mit den standardisierten Größen und Formen.

Wurzelanaloge Implantate bedeuten indes ein innovatives Konzept, diese Probleme möglicherweise zu umgehen.

Um entscheiden zu können, ob in bestimmten Fällen, biologische und funktionelle Anforderungen erfüllt werden, ist es für das zahnärztliche Team wichtig, einen detaillierten Überblick über die analogen Wurzelimplantatsysteme zu haben.

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preparation of occlusal onlays

Präparation von Okklusionsonlays mit Prof. Edelhoff und Dr. Ahlers

Quintessenz 69 (2018), Nr. 5  (04.05.2018)

Edelhoff, D., Ahlers, M. Oliver

Innovative Techniken zur Präparation von Okklusionsonlays

  • Bei der Präparation geht man typischerweise davon aus, zunächst zu entscheiden, ob ein zusätzlicher Substanzabtrag im Kauflächenbereich erforderlich ist. In dem Fall sollte dieser mittels entsprechender Tiefmarkierer erfolgen.
  • Im weiteren Verlauf ist häufig in entsprechenden Fällen zunächst eine Vorpräparation erforderlich, um bei den teilweise recht zerstörten Okklusionsflächen die Grundform eines Okklusionsinlays vorzubereiten.
  • Danach sollte die eigentliche Formgebung erfolgen. Dafür eignen sich Instrumente besonders gut, die von der Geometrie her in einem Zug die Form der späteren Restauration vorgeben

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Veneers und Onlays als Behandlung bei Zahnhartsubstanzverlust

Veneers & Onlays als Behandlungskonzept bei Zahnhartsubstanzverlust mit beeinträchtigter Ästhetik und Funktion

Das Individuelle Wax-Up als Grundlage eines patientenorientierten Behandlungskonzepts bei Abrasionsgebissen

Dr. med. dent. Saeidi Pour, R, DDS, MSc, Dias Engler, M, Prof. Dr. med. dent. Edelhoff, D, ZTM Prandtner, O, ZTM Frei, S, Dr.med. dent. MSc, Liebermann, A,

Der Verschleiß von Zahnhartsubstanz ist grundsätzlich ein physiologischer Prozess, der durch die normale Kaufunktion verursacht wird. Überschreiten die Einflüsse von Attrition, Abrasion und/oder Erosion ein bestimmtes Ausmaß und sind für das Patientenalter in diesem Beitrag untypisch hoch.

Der starke Zahnhartsubstanzverlust hat eine pathologische Form angenommen wodurch Präventivmaßnahmen unerlässlich geworden ist.

Einleitung zum Artikel:

Abradierte Zähne und die daraus resultierenden Folgen stellen für das zahnärztliche Behandlungsteam eine große Herausforderung dar. Grundsätzlich ist der Verschleiß der Zähne ein physiologischer Vorgang mit einem normalerweise geringen Verlust an Zahnhartsubstanz, der im Bereich von 0,02 bis 0,04 mm pro Jahr liegt.

Aus epidemiologischen Studien geht hervor, dass die Prävalenz eines moderaten Zahnhartsubstanzverlustes mit zunehmendem Alter tendenziell steigt. Der Zahnhartsubstanzverlust kann aber auch ein pathologisches Ausmaß annehmen („pathologische Abrasion“), bei der die Menge des Zahnhartsubstanzverlusts für das Patientenalter atypisch ist. Die Folgen sind Beschwerden und/oder Schmerzen, funktionelle Probleme sowie ästhetische und funktionelle Beeinträchtigungen.

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CAD/CAM splints dentistry technology, Otto Prandtner, rezotto production

CAD/CAM-Schienen zur Evaluierung der Vertikaldimension der Okklusion

CAD/CAM-Schienen zur funktionellen und ästhetischen Evaluirung eienr neu definierten Vertikaldimension der Okklusion

Prandtner O, Schweiger J, Trimpl J, Stimmelmayr M, Güth J-F, Edelhoff D,

Eine Schienentherapie wird in der Regel als Initialbehandlung im Rahmen einer Funktionstherapie durchgeführt, da sie zeitnah eine Tonusminderung in der Kaumuskulatur und eine reversible Korrektur einer von der Norm abweichenden Okklusion erreichen kann.

Grundsätzlich werden in Anlehnung an die verschiedenen Indikationsbereiche Okklusionsschienen aus Polycarbonat (Münchner Schienenkonzept) von anderen Aufbissbehelfen unterschieden. Diese Okklusionsschienen dienen vornehmlich dazu, eine neu definierte Bisslage in statischer und dynamischer Okklusion klinisch zu erproben. Dieser funktionellen Evaluierung eine vom Wax-up abgeleitete ästhetische Evaluierung vorgeschaltet.

Zusammenfassung:

Zahnfarbene Okklusionsschienen aus Polycarbonat können aufgrund ihrer Flexibilität ohne erhöhte Frakturgefahr auch in sehr geringen Schichtstärken hergestellt werden. Durch die Teilung in eine Ober- und eine Unterkieferschiene bei größeren Veränderungen der Vertikaldimension können die im Wax-up festgelegten ästhetischen und funktionellen Aspekte komplett in die Okklusionsschienen übertragen und realitätsnah wie auch reversibel von den Patienten erprobt werden. Dieses „Zwei-Schienen- Konzept“ erleichtert zudem eine segmentale Umsetzung in die spätere definitive Restauration.

Sehen Sie die Keynote zur Publikation!

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Kiefergelenkaplasie

Systematische Wiederherstellung von Ästhetik und Funktion bei multipler Zahnaplasie

J Esthet Restor Dent. 2017 Jul 8;29(4):247-255. doi: 10.1111/jerd.12315. Epub 2017 Jul 6.

Edelhoff D1, Prandtner O2, Saeidi Pour R1, Wichelhaus A3, Liebermann A1.

Vollständige Kieferrekonstruktionen bei jungen Patienten, die unter multipler Nichtanlagen von Zähnen leiden, stellen sowohl den Patienten, als auch das Behandlungsteam vor großen Herausforderungen. Zumeist stehen diese Patienten und deren Familienangehörige unter massiver psychischer Belastung, welche durch Hoffnung und Unsicherheit geprägt sind. Eine frühzeitige Entscheidung der Therapie bestimmt die langfristige Zahngesundheit und das körperliche Erscheinungsbild des Patienten für sein ganzes Leben.

Dank modernerer Restaurationsmaterialien und Adhäsivtechniken und des gestiegenen Wissens über die Erhaltung gesunder Zahnstrukturen hat sich die prothetische Zahnheilkunde immer mehr auf minimal-invasive Verfahren verlagert. Der vorliegende klinische Fall dokumentiert die minimal/nichtinvasive Rehabilitation eines Agenesie-Patienten mit multipler Dentalaplasie, Milchzahnpersistenz und Defiziten im Knochenwachstum. Der Patient wurde mit einer zahnfarbenen CAD/CAM-Polycarbonatschiene vorbehandelt. Adäquate Ästhetik und Funktion wurden durch zwei adhäsive, einflügelige Klebebrücken auf Zirkoniumdioxidbasis als Ersatz für die oberen lateralen Incisiva, Lithium-Disilikat-Keramik-Teilkronen für die Seitenzahnbereiche und zwei feldspathaltige Verblendungen für die oberen zentralen Schneidezähne erreicht.

Schlussfolgerungen:
Die nicht-invasive Vorbehandlung mit einer herausnehmbaren zahnfarbenen Schiene verwirklicht das Behandlungsziel einfach und sicher, reduziert die Behandlungszeit, erhöht die Vorhersagbarkeit und erleichtert die Übertragung des Prototyps auf die endgültigen Restaurationen. Neue restaurative Optionen erlauben die minimalinvasive Behandlung solcher Patienten.

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metallfreie Implantate für Einzelzahnrestaurationen

Möglichkeiten und Grenzen metallfreier implantatgetragener Einzelzahnrestaurationen

Edelhoff D, Schweiger J, Prandtner O, Stimmelmayr M, Güth JF.
2019;50(3):176-184. doi: 10.3290/j.qi.a41906.

Metallfreie Restaurationen auf Implantate bieten eine Alternative zu metallbasierten Restaurationen und gewährleisten gleichzeitig ein hohes Maß an Biokompatibilität und Ästhetik. Die sich rasch entwickelnde CAD/CAM-Technologie hat die Palette der verfügbaren Materialien erheblich erweitert. Darüber hinaus bieten digitale Methoden bisher nicht verfügbare Möglichkeiten in der Diagnostik und eine größere Planungssicherheit. Auch eine bessere Materialqualität durch die Standardisierung des Herstellungsprozesses und eine höhere Reproduzierbarkeit sind möglich. Diese erheblichen Vorteile können insbesondere in der oralen Implantologie vorteilhaft genutzt werden.

Auch wenn der technologische Fortschritt auf dem Gebiet der metallfreien Restaurationen auf Implantate im Laufe der Jahrzehnte zu erheblichen Verbesserungen der mechanischen Eigenschaften geführt hat, hängt der klinische Langzeiterfolg noch immer sehr stark von einer geeigneten Indikation und der richtigen Materialauswahl ab. Zum Beispiel von den Kenntnissen und Fähigkeiten des Zahnarztes und Zahntechnikers sowie von einem adäquaten Okklusionskonzept. Die hohe Innovationsrate – sowohl bei den Materialien selbst als auch bei der CAD/CAM-Technologie.

Es bedarf daher eines ausreichenden Vorwissens, um die vielfältigen Möglichkeiten sinnvoll und erfolgreich umzusetzen. Dieser Übersichtsartikel gibt einen aktuellen Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen metallfreier implantatgetragener Einzelzahnversorgungen. Im ersten Teil werden Abutments und zementierte Kronen besprochen.

Schlüsselwörter: Abutments, CAD/CAM, Hybridabutments, Implantatprothetik, implantatgetragene Kronen, Lithiumdisilikat, Lithiumsilikat, monolithische Restaurationen, Polymere, Titanadhäsivbasen, Zirkoniumoxid, Zirkonoxid.

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amelogenesis imperfecta

Innovative Therapie bei Amelogenesis imperfecta

Saeidi Pour R, Edelhoff D, Prandtner O, Liebermann A.

Minimalinvasive Rehabilitation durch Keramikveneers und CAD/CAM-Kompositrestaurationen bei Amelogenesis imperfecta

2015 Nov-Dec;46(10):843-52. doi: 10.3290/j.qi.a34721.

Amelogenesis imperfecta stellt eine Gruppe von genetisch bedingten Zahnerkrankungen, welche durch Zahnschmelzbildungsstörung gekennzeichnet ist. Sie kann nur einzelne Zähne oder auch das gesamte Milch- oder bleibende Gebiss betreffen. Am häufigsten klagen Patienten über ästhetische Probleme, Sensibilitäten gegenüber mechanischen und chemischen Reizen und eine beeinträchtigte Phonetik durch den Verlust der vertikalen Dimension der Okklusion.

Die vollständige zahnärztliche Rehabilitation von Patienten mit einem Verlust der vertikalen Dimension, der durch strukturelle Schmelzdefizite im Zusammenhang mit der Amelogenesis Imperfecta verursacht wird, stellt eine schwierige Herausforderung für Restaurationsteams dar. Daher ist eine genaue Analyse und Behandlungsplanung eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Ergebnisse. Dazu gehören ästhetische und funktionelle Bewertungen und eine angemessene Materialauswahl.

Langfristige provisorische Restaurationen spielen eine wichtige Rolle bei der Erforschung und Erläuterung der ästhetischen und funktionellen Anforderungen des Patienten.

Die restaurativen Behandlungsmöglichkeiten können variieren und reichen von reinen Mundhygiene-Instruktionen bis hin zu umfangreichen Zahnrestaurationen, die Kompositfüllungen, Keramikverblendungen, Metallkeramik- oder Vollkeramikkronen umfassen.

Sehen Sie sich das Patientenfeedback 5 Jahre nach der Behandlung an.

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Ceramic Veneer (Anterior Dental Restoration)

The Performance of Veneers – Anterior Restorations

2018;49(2):89-101. doi: 10.3290/j.qi.a39509.

Anterior restorations: The performance of ceramic veneers.

Bonding techniques in combination with tooth colored restorative materials are one of the greatest achievements in restorative dentistry.

Keywords:
Adhesive bonding, all-ceramics, analysis, material selection, tooth preparation , wax-up, preparation template, shade taking, veneer

Ceramic veneers had long been considered to be only esthetic implements. However, their range of indications have been steadily increasing, making ceramic veneers a highly viable alternative to the classic and far more invasive forms of restorative treatment. Today these veneers are used to restore the biomechanics of the dentition. This establishes adequate function to mask highly discolored treated teeth, and for many other purposes. The present article explains the principles of modern veneer technology based on clinical examples.

 The article will also explore the longterm prognosis of ceramic veneers as reported by a number of scientific studies.

Watch a relating onlay & veneer story
partielle anodontie

Partielle Anodontie – Konsequenzen und Lösungen bei der Nichtanlage von seitlichen Schneidezähne

Partielle Anodontie: Innovative Behandlungsansätze, Konsequenzen und Lösungen

Veröffentlicht in spectrum dialog und EDI Dental Magazin

Die Nichtanlage der seitlichen Schneidezähne, auch bekannt als partielle Anodontie, ist ein häufiges Problem. Jüngste Studien haben gezeigt, dass die Inzidenz der partiellen Anodontie zunimmt. Wenn seitliche Schneidezähne fehlen, sind Eltern, Zahnärzte und Kieferorthopäden gefordert, bereits in einem frühen Stadium – d.h. in den ersten Lebensjahren des jungen Patienten – die richtigen Entscheidungen zu treffen. Diese frühe Entscheidung bestimmt die Zahngesundheit und das körperliche Erscheinungsbild des Patienten für ein ganzes Leben. In diesem Artikel werden drei verschiedene Fälle der Implantatbehandlung vorgestellt.

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